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Um unsere Kirchenmusik an unserer Pfarrkirche lebendig halten zu können, sind wir auf interessierte Sängerinnen und Sänger für den Kirchenchor angewiesen. Viele Menschen erfreuen sich an Musik und Gesang – und überlassen die Ausführung den anderen. Lassen Sie das nicht zu! Tun Sie was dagegen! Der Chor hat eine lange Tradition. Diese Tradition verdient es, fortgeführt zu werden! Kommen Sie zu uns.

Immer wieder bieten wir Chorprojekte und "kirchenmusikalische Akzente" an, die ein "Hereinschnuppern" ermöglichen.



 


Seit 140 Jahren trägt und betreibt der Kirchenchor St. Pankratius die musikalische Kulturarbeit in Dingden und Umgebung. Die derzeit 42 aktiven Sängerinnen und Sänger leisten mit viel Freude, Überzeugung und Engagement einen großen und wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben in der Stadt Hamminkeln. Hauptaufgabe des Chores ist – wie der Name schon verrät – die Kirchenmusik. Dass er aber auch weltliche Lieder und Stücke beherrscht, möchte er in diesem Frühjahr demonstrieren.

Mit dem Konzert „Das klingt gut… - Ein Potpourri der guten Laune“ wird am 3. März 2012 um 19:00 Uhr im Saal Hoffmann, Dingden, Weberstraße nach längerer Pause ein Konzert stattfinden. Das erste seit 1999 in dieser Art. Musikalische Mitstreiter an diesem Abend sind die Lustigen Egerländer aus Rhede sowie Pianist Theo Grunden. Gemeinsam werden die Musiker und Sänger einen bunten Mix aus Volksliedern, volkstümlichen Weisen und schwungvollen Chorwerken präsentieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Frank Ridder.

Ab Mitte Februar sind die Karten im Vorverkauf zu haben. Der Eintritt kostet 9,00 €. Vorverkaufsstellen sind:
- Pfarrbüro St. Pankratius
- BüroKomplett Willi Messing
- Reformhaus + Parfümerie Hülsken
- Kruse-Wienand

Selbstverständlich sind die Karten auch bei jedem Chormitglied erhältlich.
 



Am Donnerstag, 12. Januar 2012, traf sich der Kirchenchor zu seiner Jahreshauptversammlung. Leitungsteamsprecher Johannes Koopmann begrüßte die fast vollzählig erschienenen Chormitglieder und insbesondere den Präses Pfarrer Ludger Schneider. 

Schriftführerin Wilma Holtkamp einen Bericht über das vergangene Jubiläumsjahr und ließ einige Zahlen sprechen. So wurden in 2011 48 Proben absolviert, 23 kirchliche und 16 weltliche Auftritte abgehalten. Neben den Jubiläumsfeierlichkeiten, wirkte der Chor dreimal bei kirchenmusikalischen Akzenten mit. Mit dem sehr gut angenommenen Ausflug nach Thüringen, der „letzten Probe“ vor den Sommerferien, dem Cäcilienfest und dem Adventsfrühstück sowie einigen Ständchen zu runden Geburtstagen zeigte der Chor, dass er geselligen Genüssen nicht abgeneigt ist. 

Kassiererin Hedwig Baumeister gab einen detaillierten Bericht über Einnahmen, Ausgaben und erfreuliche Spenden ab. 

Dirigent Sven Joosten dankte für die tollen Erfolge und den ernormen Einsatz aller Sängerinnen und Sänger bei den vielen Terminen. „Insgesamt waren wir so präsent wie noch nie“, urteilte Joosten. Er gab einen kurzen Überblick auf das Jahr 2012. Am 3. März findet ein weltliches Konzert im Saal Hoffmann statt. Am Ostermontag singt der Chor Auszüge aus Mozarts „Orgel-Solomesse“ sowie Händels „Halleluja“. Am 30. Dezember wird ein gemeinsames Singen mit den „Pro Campesinos“ zum Jahresschluss stattfinden. Der diesjährige Chorausflug wird wieder in die nähere Umgebung führen. 

Eine besondere Ehrung empfing Viktor Schmänk. Über 50 Jahre war er aktiver Sänger. Von 1961 – 1970 war er Vorsitzender und auch danach arbeitete er bis Mitte der 1990-er Jahre im Vorstand des Chores mit. In Anerkennung dieser Verdienste verlieh ihm der Chor die Ehrenmitgliedschaft. Überrascht, aber sichtlich stolz, nahm er die Ehrenurkunde entgegen.
 



 


Die Verleihung der Palestrina-Medaille feierte der Kirchenchor St. Pankratius mit einem Festgottesdienst am 8. Januar 2012 um 10:00 Uhr. Prälat Dr. Egon Mielenbrink aus Münster, Diözesanpräses der Kirchenchöre im Bistum, feierte den Gottesdienst und überreichte die Auszeichnung. Der Chor sang die "Messe in F" von Hans Jakadofsky. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Festakt im Pfarrheim statt.

Seit dem zweiten vatikanischen Konzil werden die Kirchenchöre in die Liturgie der katholischen Kirche zur Verkündung der frohen Botschaft integriert. Der auch „Retter der Kirchenmusik“ genannte Komponist Giovanni Pierluigi da Palestrina setzte zur Zeit des Konzils von Trient (1545 – 1563) in seinen Werken zum mehrstimmigen Kirchengesang Ruhe und verständliche Texte um. Dies führte zur Zustimmung der Konzilväter zur Einbeziehung der Kirchenchöre in den Messeverlauf.

Über 200 Jahre nach seinem Tod im Jahre 1594 erlebte Palestrina bei der Gründung des allgemeinen Cäcilien-Verbandes (ACV) Deutschlands 1868 eine Renaissance. Zum 100-jährigen Jubiläum des ACV wurde die Palestrina-Medaille geprägt, die nun auch den Kirchenchor Dingden auszeichnet.

Die Palestrina-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die Kirchenchöre vom Cäcilienverband Deutschland erhalten können. Sie soll nicht nur die lange Beständigkeit der Sängervereinigung (der Chor muss mindestens 100 Jahre bestehen), sondern auch die "regelmäßige und vorbildliche Mitgestaltung der Liturgie" durch den Chor ehren und würdigen. Der Chor ist stolz über diese hohe Auszeichnung.

Eine kleine Galerie mit Impressionen dieses Tages ist hier verfügbar. Herzlichen Dank an Wilm Tebrügge.
 



 


Zum Cäcilienfest traf sich der Dingdener Kirchenchor St. Pankratius in diesem Jahr erstmals an einem Sonntagmorgen. Nachdem der Chor bereits im Gottesdienst am 20. November um 10:00 Uhr gesungen hatte, wurde im Saal Hoffmann gemeinsam zu Mittag gegessen.

Vor dem gemütlichen Teil nahmen Pfarrer Ludger Schneider und Chorsprecher Johannes Koopmann die Jubilarehrungen vor. Seit 50 Jahren singen Marianne Terhorst (Alt) und Hermann-Josef Fischer (Bass) im Dingdener Chor. Schon 40 Jahre ist Margret Weyers (Alt) aktive Sängerin. Zusammen bringen Sie es auf 140 Jahre – passend zum Jubiläumsjahr.

Nach den Ehrungen und dem gemeinsamen Essen wurde das unterhaltsame und gesellige Beisammensein fortgesetzt. Natürlich fehlte auch die Musik nicht an diesem Tag. Gemeinsam stimmte die Sängerschar so manches Lied an. Auch die Live-Musik von Josef Koopmann animierte zum Mitsingen.

Viele Aktivitäten gab es im Jahr 2011. Bei der Mozart-Messe zum 140-jährigen Chorjubiläum konnte der Chor sein Können unter Beweis stellen. Drei Mal wirkte der Chor bei kirchenmusikalischen Akzenten mit. Auch die Fahrt nach Thüringen wird noch lange in Erinnerung bleiben. Den großen Abschluss des Jubeljahres markiert der 8. Januar 2012. Dann wird der Chor vom Cäcilienverband die Palestrina-Medaille erhalten.

Dorothea Gores hat den Tag im Bild festgehalten.
 



 


Im musikalischen Jubiläumsjahr der Pfarrgemeinde St. Pankratius Dingden (395 Jahre Kirchenmusik – 140 Jahre Kirchenchor) fand ein „höhenswertes Bonbon“ statt. Zu festlicher Chor- und Orgelmusik luden am 30. Oktober 2011 um 17:00 Uhr die Kirchenchöre St. Pankratius Dingden, St. Antonius Loikum, Hl. Kreuz Mehrhoog und der evanglische Kirchenchor Ringenberg-Dingden sowie Organist Rainer Tidden in die Pankratiuskirche Dingden ein. Der kirchenmusikalische Akzent stand unter dem Thema „musikalisches Abendlob“.

Morgen und Abend bilden Angelpunkte im Leben und Erleben des Menschen. Der Morgen bringt das Licht des neuen Tages, der Abend führt in die Nacht, die doch nicht dunkel ist, weil Christus als Licht in ihr fortleuchtet. Das „musikalische Abendlob“ feierte diesen Ausklang auf hervorragende Weise. Die zahllreichen Zuhörer konnten festlich und besinnlich den Tag beenden und Chor- und Orgelmusik aus den vergangenen 400 Jahren genießen. Die Abendmusik bildete einen Ruhepunkt von alltäglicher Hektik.

Eine interessante Mischung bei der Liedauswahl und eine große Klangvielfalt erwartete die Besucher: Chorwerke von Johann Stobäus, Simon Sechter, Nikolai Rimski-Korsakow, Robert Pracht, und anderen standen auf dem Programm. Am Schluss vereinigten sich alle Ausführenden. Von über 100 Sängern erschallte zum Schluss freudig „Preiset froh den König“ im Satz von Willy Trapp nach einer berühmten englischen Melodie. Abgerundet wurde das Programm mit Orgelmusik von Georg Böhm (zum 350. Geburtsjahr), Ernest Grosjean (zum 75. Todesjahr) und Flor Peters (zum 25. Todesjahr) sowie meditativen Texten.

Bernhard Arping hat die musikalische Stunde im Bild festgehalten.
 



 


So sieht sie aus: die Festschrift zum 140. Jubiläum des Dingdener Kirchenchores. Sie kann im Pfarrbüro, bei Chorsprecher Johannes Koopmann oder beim Chorleiter Sven Joosten für 4,00 € erworben werden. Auf 88 Seiten erfahren Sie spannendes, interessantes, amüsantes und auch neues. Aufgrund neuerer Forschungen war es notwendig, die Geschichte des Chores komplett neu aufzuarbeiten.

Am 9. Oktober erklang im Festgottesdienst um 10:00 Uhr Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Weite Informationen finden Sie hier.

Fotos von Bernhard Arping können Sie sich hier ansehen.



 


Im Jahr des 140. Jubiläums reisten die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores St. Pankratius mit ihren Partnern vom 27. bis zum 29. Mai 2011 nach Thüringen. Hier schlägt das grüne Herz Deutschland am kräftigsten. Berge und Burgen, Wälder und Wiesen, Felsen und Flüsschen machen das Bundesland in der Mitte Deutschlands aus.

In den frühen Morgenstunden begab sich der Bus mit 43 Teilnehmern auf die Reise. Nach kurzen Pausen stand um 11:30 Uhr eine Führung durch die Wartburg in Eisenach auf dem Programm. Unter fachkundlicher Leitung konnte das alte Gemäuer mit den vielen Kunstgegenständen bewundert werden: Rittersaal, Elisabethkemenate und Festsaal beeindruckten durch die mittelalterliche und neuzeitliche Kunst. Im Sängersaal des Palas stimmte der Chor ein Lied an. Auf dem weiteren Rundgang konnten die Teilnehmer auch jenen Raum aufsuchen, in dem Luther das Neue Testament der Bibel in nur elf Wochen ins Deutsche übersetzte. 

Nach einer kleinen Stärkung mit einer original Thüringer Rostbratwurst oder selbst mitgebrachter Verpflegung ging die Fahrt weiter in Richtung Thüringens Hauptstadt Erfurt. Hier wartete die historische Altstadt darauf, entdeckt zu werden, vorbei am Erfurter Dom, der Severikirche, dem Fischmarkt und dem Erfurter Rathaus. Viele alte Häuser aus Renaissance, Gotik und Jugendstil reihen sich aneinander. Ein Gang über die Krämerbrücke war selbstverständlich Pflicht. 

Erschöpft und gut gelaunt erreichten alle am Abend das Ahorn Berghotel in Friedrichroda. Nach der Stärkung am überaus großen Angebot des Abendbuffets ging ein langer Tag zu Ende.

Gut gefrühstückt machten sich alle am Samstagmorgen auf zur großen Rundfahrt durch den Thüringer Wald: Oberhof mit den Sprungschanzen am Kanzlersgrund, das malerische Schmalkalden mit dem Lutherhaus und Inselsberg. Wer wollte, konnte sogar einen Abschnitt des Rennsteiges erwandern. Das offizielle Programm beschloss ein gemeinsamer Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Karl Borromäus in Friedrichroda mit Pfarrer Ludger Schneider, der die Fahrt begleitete. Hier sang der Chor einige mehrstimmige Werke. Die kleine Pfarrkirche mit dem alten gotischen Flügelaltar ist ein kleines Schmuckstück. Das gemeinsame Abendessen beendete den Abend. Noch bis in die späten Abendstunden saß man vergnügt zusammen und klönte an der Theke.

Am Morgen des dritten Tages hieß es Abschied nehmen. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging die Rückreise über Weimar. Die Universitätsstadt besticht noch heute durch ihr kulturelles Flair rund um Goethe und Schiller. Nach einem Mittagsimbiss traten die Dingdener die Rückreise an. Gegen 19:30 Uhr trafen alle wieder in der Heimat an, dankbar und froh über drei wunderschöne Tage in Thüringen.

Eine Fotostrecke über die Reise finden Sie hier.
 



 


Die Pro Campesinos, der Kirchenchor St. Pankratius, der MGV "Bleib treu" Hamminkeln, mehrere Gruppen der Musikschule
Ringenberg und eine Gruppe aus dem Klausenhof sagen,  musizierten oder engagierten sich auf andere Weise am 10.04.2011 um 17:00 Uhr "Gemeinsam für Japan" zugunsten der Erdbebenopfer.

Rund 300 Besucher kamen zur Benefizveranstaltung in die Pfarrkirche St. Pankratius. Spenden in Gesamthöhe von 2.411,96 Euro kamen zusammen. Dafür allen Spendern ein herzliches Dankschön. Die Spenden werden dem Franziskaner-Orden, der vor Ort in Japan auch Klöster unterhält, übergeben. In den Klöstern werden Obdachlose aufgenommen und versorgt. Des Weiteren unterstützen die Franziskaner die Caritas in Japan.
 



 


Über eine stolze Summe freuen sich der Vorsitzende der Pro Campesinos, Franz-Josef Keiten, und der Sprecher des Kirchenchores St. Pankratius, Johannes Koopmann. Einen Betrag von 845,64 € ersungen und erspielten die Pro Campesinos, die PC Kids, der Kirchenchor und Organist Rainer Tidden bei der „Musik zum neuen Jahr“ am 2. Januar 2011.

Dieses Geld kommt nun dem Schulprojekt von Father Edward Ssonko in Uganda zugute. Father Edward übernimmt seit 20 Jahren die Sommervertretung in der Dingdener Pfarrei St. Pankratius. Seine verschiedenen Hilfsprojekte in seiner Heimat Uganda konnten durch die bisherige Unterstützung der Dingdener maßgeblich realisiert werden.

Allen Spenden gilt ein herzliches Dankeschön. Fotos dieses kirchenmusikalischen Akzentes können Sie hier betrachten.
 



 


Am 10. Oktober 2010 sangen wir im Projektchor die "Missa brevis Nr. 5" von Johann Anton Kobrich und "Jesus bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach zum 60. Kirchweihfest.

weitere Informationen und Hintergründe erfahren Sie hier.

Fotos von Christoph Schmitz finden Sie hier